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Die 12 Schwäne

  • Einst lebten verteilt auf der Erde zwölf Schwäne mit goldenem Gefieder, sie waren stolz, anmutig und gütig.

    Jeder von ihnen lebte alleine und zurückgezogen, zog anmutig seine Bahnen über der Erde und fühlte mit

    den Menschen.

    Es gab keine Zeit für die Schwäne denn ihr Auftrag war ewiglich.

    Immer wenn einer von Ihnen über ein Land, eine Stadt flog, war den Menschen als hätte sie etwas in der

    Seele berührt, sie strichen sich über die Wange, fuhren durch ihr Haar und fühlten Verwunderung, erinnerten sich an ihre Kindheit, eine vergangene Liebe, an die Kinder, ein Abenteuer...

    Die Schwäne waren unsichtbar, doch in jedem Land gab es Menschen die die Schwäne sehen konnten und

    ab und zu fiel eine Feder vom Himmel.

     

    Die Schwäne wußten voneinander und wenn sie sich abends zur Ruhe begaben, dann fühlten sie die anderen Schwäne und waren eine Familie und ihre Federn breiteten sich aus und legten sich über die Erde und die Menschen. So schenkten sie den Menschen Geborgenheit.

     

    Es war ein Mann der um das Geheimnis der Schwäne wusste und jede Nacht ihren Flug beobachtete,

    für ihn gab es nichts schöneres, nichts bereitete ihm mehr Freude als ihnen zuzusehen, sein Herz war voller Edelmut, deswegen konnte er die Schwäne sehen. Doch er wollte mehr, er begehrte einen Schwan.

    Die Schwäne spürten sein begehren  und hörten sein rufen, jede Nacht.

    Nie zuvor war es jemand möglich gewesen in ihrem Kreis zu sein, wollte er ihr goldenes Gefieder oder war sein Ansinnen rein? Würden Sie ihre Reinheit  und Kraft verlieren?

    Das Rufen wurde stärker und Jahr um Jahr wurde er ein Bestandteil ihrer Seelengemeinschaft und die Neugier der Schwäne wuchs den Menschen zu sehen.

    Eines Tages als der Mond in seinem schönsten Kleid am Himmel stand und alle Sterne sich zeigten flogen alle Schwäne zum gleichen Ort, in dem Wissen auch der Mensch würde dort sein.

    Sie ließen sich nahe einer Quelle nieder und tiefe Freude erfüllte sie, es war eine Unendlichkeit vergangen, nie wieder hatten sie einander gesehen und jetzt saßen sie sich gegenüber. Das was sie fühlten ist mit Worten nicht zu beschreiben..... und der Mensch war mitten unter ihnen.

    So waren sie da, ohne Laut, ohne Bewegung, achtsam und wach. Der Mann erhob sich und berührte jeden einzelnen Schwan und es geschah eine Verwandlung, vor ihm standen zwölf Frauen in ihrer ganzen Schönheit.


  • Am nächsten Morgen  breitete jeder Schwan sein goldenes Gefieder aus um fort zu fliegen.

    Der Mann  bewahrte ihr Geheimnis und schaute wieder jede Nacht zum Himmel und sah wie der Goldstaub vom Schwanengefieder zur Erde

2 Kommentare 25.12.14 13:23, kommentieren

Hände

Deine Hände streichen über mein Haar, eine Strähne bleibt zwischen deinen Fingern, du hälst sie andächtig und ich spüre das du die Zartheit meines Haares einatmest.

Stille die uns sehnsuchtsvoll umhüllt.

Mein Kopf gleitet in deine Hand, schmiegt sich an, wortlose Töne klingen durch den Raum, unseren Raum.

In dir bin ich Ewigkeit und Ton, dein Herzschlag pocht mir entgegen, deine Hand spricht, sie spricht von Rosen und der ersten Begegnung und lädt mich ein, meine Zunge berührt deine Handwurzel und in vollendeter Langsamkeit hinterlasse ich eine Spur der Feuchtigkeit auf deinen Fingern.

Die Süsse deiner Hand ist mir Offenbarung und wir verharren in Haar und Hand. 

 

 

23.1.16 18:28, kommentieren

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